„Nicht
wegschauen“ (Bild 5)
Unser Bild
stellt zwei dunkle, große und hässliche Wohnblöcke dar. Sie sollen
für Armut, Plattenbau aber auch für Gewalt stehen. Genau davor sieht
man einen kleinen Jungen, der schon Alkohol trinkt und raucht. Er
ist eingereiht von seinen Eltern, die sich die Ohren und Augen
zuhalten; sie schauen einfach nicht hin und gucken weg! Wir finden
das dieses ein ernstes Problem in unserer Gesellschaft ist: Man
schaut einfach immer weg, will alles nicht wahr haben und
ignoriert es, als würde man in einer Traumwelt leben.
Rechts
im Bild sieht man zwei Gestalten, die sich schlagen und gegenseitig
stark verletzen! Es soll klar werden, wie gewalttätig miteinander
umgegangen wird und dass Konflikte lieber mit Fäusten ausgetragen
werden, anstatt sie durch Gesprächen zu regeln.
Links
im Bild sitzt ein alter Mann, der den Kopf schüttelt. Er denkt sich
wahrscheinlich: „ Früher gab es so etwas nicht, die Menschen um mich
herum verhalten sich unmöglich!“ Aber der Alte greift auch nicht
ein. Wir haben ihn extra groß gemalt, weil er alles überschaut und
darüber nachdenkt. Er guckt also nicht weg, aber er unternimmt
auch nichts...
Unser
Stück des Tuches soll darstellen, dass man nicht wegschauen, sondern
etwas unternehmen soll / muss. Es gibt für jedes Problem eine
Lösung, deshalb haben wir auch viele bunte Straßen gemalt, die von
den dunklen Wohnblocks wegführen und von den vielfältigen
Problemen.
Das Bunte steht für viele Auswege
und Lösungen, man darf einfach nicht wegschauen und muss seinen Weg
gehen WOLLEN - Dann gibt es auch immer eine Lösung.
Marleen, Torben,
Vitali und Jesika